Rechtsanwalt, Verteidiger in Strafsachen
MMag. Michael Sruc, 1210 Wien

Eine bekannte und legendäre Figur der volkstümlichen Fernsehunterhaltung, Herr E. S., sah die Ursache von Verkehrsunfällen in dem Umstand, dass – vorsichtig umschrieben – die Straßen von zu vielen Personen minderer Intelligenz benützt werden. Worauf der schlagfertige Unfallgegner meinte, dass der legendäre Herr S. das beste Beispiel für diese These sei.

Rotes Auto mit Totalschaden durch Felsbrocken am Dach


Tatsächlich ist ein Verkehrsunfall keine Frage der Intelligenz; es kann jeden treffen, völlig schuldlos und unvorbereitet. Auch nach Verkehrsunfällen, die zunächst nach einer „klaren Sache“ aussehen, kann rasch das böse Erwachen in Form der Ablehnung Ihrer Ansprüche durch die gegnerische Haftpflichtversicherung kommen. Sie müssen diese Ablehnung nicht hinnehmen! Ihre möglichen Ansprüche beschränken sich keineswegs auf den Ersatz des Fahrzeugschadens; weitere ersatzfähige Posten sind z.B.: sogenannte frustrierte Unkosten (Haftpflichtversicherungsprämie und motorbezogene Versicherungssteuer für den Reparaturzeitraum), Abschleppkosten, Telefon- und Fahrtspesen, Sachschäden (z.B. beschädigter Laptop, zerstörtes Gepäck, verschmutzte Kleidung etc), Wertminderung Ihres Fahrzeugs, Kreditkosten und –zinsen, die sogenannte „Blaulichtsteuer“ sowie (in seltenen Fällen) Kosten eines Mietfahrzeugs. Im Falle der Körperverletzung ist zu prüfen, ob, neben dem Anspruch auf Schmerzengeld, auch Anspruch auf Verdienstentgang, Heilungskosten, Pflegekosten und Verunstaltungsentschädigung, eventuell auch auf Zahlung einer abstrakten Rente, besteht. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Sie auch Anspruch auf Ersatz für erlittene seelische Schmerzen. Zuwarten mit der Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe nach einem Verkehrsunfall ist nicht ratsam, weil die Sicherung von Beweisen, sei es durch verkehrstechnische Sachverständige an der Unfallstelle und/oder an den beteiligten Fahrzeugen und/oder durch medizinische Sachverständige so rasch wie möglich erfolgen muss. Es gilt der Grundsatz: U-S-A (Unfall-Spital-Anwalt). Bitte scheuen Sie sich, im Falle eines stationären Spitalsaufenthalts oder eines Rehabilitationsaufenthalts nach dem Unfall, nicht, mich sofort zu kontaktieren. Selbstverständlich ist eine Erstbesprechung auch im Krankenhaus bzw in der Rehabilitationseinrichtung möglich. Im Falle behördlicher Zuschriften nach einem Verkehrsunfall (Polizei, Bezirkshauptmannschaft/Magistrat, Staatsanwaltschaft) oder der Geltendmachung von Ansprüchen durch den Unfallgegner, empfehle ich, vor jeglichem weiteren Schritt anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Ich stehe Ihnen, auch kurzfristig, im Falle eines Verkehrsunfalls mit Rat und Tat zur Verfügung.


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